27. Sep­tem­ber 2026

Gesund bleiben, gern bleiben: CDU unterstützt Krankenzusatzversicherung für Gemeindebeschäftigte

Die CDU-Frak­­ti­on im Gemein­de­rat Graf­schaft unter­stützt die Ein­füh­rung einer betrieb­li­chen Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung für die Beschäf­tig­ten der Gemein­de. Ab dem 1. Janu­ar 2027 sol­len alle rund 270 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von zusätz­li­chen Gesund­heits­leis­tun­gen profitieren.

„Kom­mu­nen ste­hen heu­te in einem Wett­be­werb um qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te, und die Wirt­schaft ist uns bei Zusatz­leis­tun­gen oft einen Schritt vor­aus“, sagt Roland Schaaf, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­­ti­on im Gemein­de­rat Graf­schaft. „Wenn wir Per­son für die Gemein­de­ver­wal­tung gewin­nen und hal­ten wol­len, müs­sen wir als Arbeit­ge­ber attrak­tiv sein. Die Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rung ist dafür ein pas­sen­des Instrument.“

Das Paket umfasst ein jähr­li­ches Gesund­heits­bud­get von 600 Euro, etwa für Bril­len, Vor­sor­ge oder Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen, dazu einen Zuschuss zum Zahn­ersatz, eine Aus­lands­rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung, die Unter­brin­gung im Zwei­bett­zim­mer bei Kli­nik­auf­ent­hal­ten sowie einen Fach­­arz­t­­ter­­min- und Zweit­mei­nungs­ser­vice. Der Leis­tungs­um­fang wur­de im Vor­feld mit dem Per­so­nal­rat abgestimmt.
Der Arbeit­ge­ber­bei­trag wird auf höchs­tens 50 Euro im Monat je Beschäf­tig­tem begrenzt. Bis zu die­ser Gren­ze ist die Leis­tung steu­er- und sozi­al­ver­si­che­rungs­frei, sodass die zusätz­li­che Leis­tung voll­stän­dig bei den Beschäf­tig­ten ankommt. Die Ver­si­che­rung wird als frei­wil­li­ge Leis­tung gewährt, der Anbie­ter wird in einem ordent­li­chen Ver­ga­be­ver­fah­ren ausgewählt.

Beson­ders wich­tig ist der CDU, dass die neue Leis­tung zusätz­lich kommt und nicht an ande­rer Stel­le ange­rech­net wird. „Das wäre das fal­sche Signal gewe­sen. Wir wol­len Wert­schät­zung zei­gen und kei­ne Umbu­chung“, so die Sicht der CDU-Fraktion.