15. Sep­tem­ber 2021

Mechthild Heil MdB (CDU) informiert sich über Tiny-Haus-Bau in Ringen — Änderung des Baugesetzbuches ermöglich flexibles Handeln: CDU-Grafschaft begrüßt schnelles Handeln zugunsten der wohnungslosen Menschen im Ahrtal

Gemein­sam mit der CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Mecht­hild Heil haben sich jetzt der Graf­schaf­ter CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der und der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de im Gemein­de­rat, Klaus Huse, über aktu­el­le Bau­maß­nah­men im Neu­bau­ge­biet „Kreu­zer­feld II“ in Rin­gen infor­miert. Dort baut die Gemein­de Graf­schaft Über­gangs­woh­nun­gen für Betrof­fe­ne der Flut­ka­ta­stro­phe im Ahr­tal. 25 soge­nann­te „Tiny-Häu­­ser“ ent­ste­hen auf einer Flä­che im Gemein­de­be­sitz, auf der spä­ter „Woh­nen im Alter“ rea­li­siert wer­den soll. Die Erd­ar­bei­ten sind seit eini­gen Tagen in vol­lem Gan­ge. Wege, Anschlüs­se an Was­ser, Kanal, Strom und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, die Stra­ßen­be­leuch­tung sowie die­An­la­ge der Ober­flä­chen­was­ser­ab­füh­rung inklu­si­ve der Regen­rück­hal­tung für ein 100jähriges Rege­n­er­eig­nis wer­den eben­falls kurz­fris­tig erreich­tet. Auch ein gemein­sa­mer „Wasch­sa­lon“ für alle wird zu Ver­bes­se­rung der Wohn­be­din­gun­gen eingerichtet.

Die Bun­des­tags­abgord­ne­te Mecht­hild Heil, ihres Zei­chens auch Vor­sit­zen­de des Bau­aus­schus­ses im Deut­schen Bun­des­tag, zeig­te sich beein­druckt von der schnel­len Umset­zung des Hilfs­pro­jek­tes. Sie beton­te dabei auch, dass der Bund mit der Ände­rung des Bau­ge­setz­bu­ches im Paraf­gra­fen 246c aktu­ell dafür die Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen hat. Mit Son­der­re­ge­lun­gen für bestimm­te mobi­le bau­li­che Anla­gen und mobi­le Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen in von Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phen betrof­fe­nen Gemein­den wur­den schnell Befrei­ungs­tat­be­stän­de geschaf­fen. Auf­wän­di­ge Ver­fah­ren des Bau­pla­nungs­rechts wer­den so bis Ende 2022 auch für Nach­bar­kom­me­nen – so wie Graf­schaft – aufgehoben.

Nach Auf­fas­sung der CDU-Graf­­schaft setzt man mit die­ser Maß­nah­me die rich­ti­gen Signa­le der „Soli­dAH­Ri­tät“ gegen­über den Men­schen im Ahr­tal. Zwar war auch die Graf­schaft vom Strak­re­ge­n­er­eig­niss am 14. Juli betrof­fen, aber bei Wei­tem nicht in dem kata­stro­pha­len Aus­maß. „Des­we­gen ist Zusam­men­halt das Gebot der Stun­de“, so Micha­el Schnei­der und Klaus Huse. Beson­ders zu Dank ver­pflich­tet sei man auch dem gröss­ten ein­hei­mi­schen Unter­neh­men, das sich unei­gen­ge­nüt­zig in die­ser Sache enga­gie­re. Das Pro­jekt „mobi­le Häu­ser“ wird über Spen­den des Ver­ei­nes „HARIBO hilft e.V.“ finan­ziert. Die Beauf­tra­gung von 25 tiny houses ist ins­be­son­de­re unter zeit­li­chen Gesichts­punk­ten bereits unmit­tel­bar durch den Ver­ein erfolgt. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Klaus Huse ergänzt, dass man auch die zukünf­ti­ge Bau­land­ent­wick­lung der Gemein­de Graf­schaft nun neu über­den­ken müs­se. „Wir soll­ten auch auf Dau­er Tiny-Häu­­ser im Sin­ne von platz­spa­ren­dem Bau­en und zeit­ge­mäs­sen Wohn­mo­del­len der Men­schen in der Graf­schaft schaf­fen“, ergänzt Micha­el Schneider.</