8. April 2021

CDU-Grafschaft will beste technische Lösungen für Lüftung in Schulen und Kindergärten — Christdemokraten und Liberale fordern mit Ratsbeschluss „raumlufttechnische Anlagen“: Mobile Luftreiniger gehören nicht zum anerkannten „Standard“

Zu gro­ßer Unklar­heit füh­ren die aktu­el­len Pres­se­mit­tei­lun­gen der SPD-Graf­­schaft, in denen mehr­fach die Vor­zü­ge mobi­ler Luft­rei­ni­ger für Schu­len und Kin­der­gär­ten in der Graf­schaft geprie­sen wer­den. Die CDU Graf­schaft kri­ti­siert dar­an, dass damit die zur­zeit schlech­tes­te tech­ni­sche Lösung zum Lüf­ten von den Genos­sen auf ein­mal zum „Non­plus­ul­tra“ erho­ben wer­de. Noch nicht ein­mal die SPD-geführ­­te Lan­des­re­gie­rung in Mainz favo­ri­sie­re in irgend­ei­ner Wei­se die­se Klein­ge­rä­te für Schu­len und Kitas. Lan­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Ste­fa­nie Hubig (SPD) unter­streicht in einer Infor­ma­ti­on an die kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de von Mit­te März 2021, dass der „Ein­satz von Luft­rei­ni­gungs­ge­rä­ten das Lüf­ten nicht erset­zen“ kann. „Es wird also Zeit für den Fak­ten­chek“, so die Graf­schaf­ter Christdemokraten.

Auf der Basis eines Antra­ges der FDP hat die CDU gemein­sam mit den Libe­ra­len im Gemein­de­rat zuletzt für den Beschluss gesorgt, dass die Raum­luft in den gemeind­li­chen Kin­der­gär­ten durch den Ein­bau tech­ni­scher Anla­gen ver­bes­sert wer­den soll, im Beson­de­ren im Hin­blick auf eine Reduk­ti­on der Virus­be­las­tung der Raum­luft. Die Ver­wal­tung wur­de gleich­zei­tig beauf­tragt, die Prü­fung durch einen Bau­in­ge­nieur schnellst­mög­lich in die Wege zu lei­ten und das Ergeb­nis der Prü­fung im Bau­aus­schuss vor­zu­stel­len. Dort soll ent­schie­den wer­den, wel­che Maß­nah­men ergrif­fen wer­den sol­len. „Durch den bewusst gewähl­ten Begriff der ´tech­ni­schen Anla­gen‘ ste­hen mobi­le Gerä­te gar nicht mehr auf der Tages­ord­nung“, so der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Klaus Huse. „Die­ser Beschluss­vor­schlag wur­de übri­gens von allen, auch der SPD, mit­ge­tra­gen. Wir erwar­ten nun, dass man sich dar­an auch hält.“

Die SPD hat im Rat mit ihren „mobi­len Gerä­ten“ eine sach­lich gerecht­fer­tig­te Abstimmungs­niederlage erlit­ten und behaup­tet wei­ter wider bes­se­ren Wis­sens, sie habe „Lösun­gen zur Umset­zung vor­ge­schla­gen“. Auch bei den Inves­ti­tio­nen für die Ganz­ta­ges­grund­schu­len unter einem ande­ren Tages­ord­nungpunkt woll­te die SPD die mobi­len Gerä­te ver­an­kern, auch die­ser Antrag wur­de sach­lich begrün­det mehr­heit­lich abge­lehnt. Unbe­strit­te­ner Fakt ist nach Auf­fas­sung der CDU vor allem näm­lich eines: mobi­le Lüf­tungs­ge­rä­te ohne Zu- und Abluft­an­bin­dung nach aus­sen kön­nen die vor­han­de­ne Luft im Raum nur „umwäl­zen“. Dabei ist klar, dass die­se auch nicht die gesam­te Viren­last fil­tern kön­nen, son­dern nur mehr oder weni­ger gro­ße Antei­le. „Aktu­ell raten mehr Wis­sen­schaft­ler von sol­chen Lüf­tungs­va­ri­an­ten ab als zu“, ergänzt CDU-Rats­­mi­t­­glied Mar­cel Wer­ner. „Für sol­che Ansät­ze von Ver­such un