1. März 2021

Antrag der CDU-Grafschaft — Gemeinde soll der Umweltschutzkooperative RheinAhrEifel e.V. beitreten: Effektiver Umweltschutz ist nur gemeinsam mit Landwirtschaft umsetzbar

Das The­ma Umwelt­schutz wird uns in Zukunft in allen Berei­chen begeg­nen und eine immer grö­ße­re Wich­tig­keit erlan­gen. Dem sind sich auch die Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten bewusst. „Wir mes­sen dem Umwelt- und Kli­ma­schutz eine hohe Prio­ri­tät bei“, erklärt Micha­el Schnei­der, Vor­sit­zen­der der Graf­schaf­ter CDU. „Für uns steht aber auch außer Fra­ge, dass wir die Land­wirt­schaft unbe­dingt in alle Maß­nah­men und Ent­schei­dun­gen dies­be­züg­lich mit ein­bin­den müs­sen. Es geht nur gemein­sam!“ Die Par­tei spricht sich daher für einen Bei­tritt der Gemein­de zum Ver­ein „Umwelt­schutz­ko­ope­ra­ti­ve RheinAh­rEi­fel e.V.“ als för­dern­des Mit­glied aus. Über den ent­spre­chen­den CDU-Antrag soll im kom­men­den Umwelt­aus­schuss Anfang März bera­ten wer­den. Leo Mat­tu­scheck, Spre­cher der Christ­de­mo­kra­ten im Umwelt­aus­schuss, begrün­det die­se For­de­rung so: „Die Teil­ha­be der Graf­schaft an die­ser Koope­ra­ti­ve wird eine deut­li­che Ver­bes­se­rung des regel­mä­ßi­gen Aus­tauschs hin­sicht­lich Umwelt- und Natur­schutz­maß­nah­men zwi­schen der Gemein­de und Ver­tre­tern der Land­wirt­schaft des Krei­ses bewirken.“

Der Kreis Ahr­wei­ler gehört neben dem Don­ners­berg­kreis zu den bei­den Modell­krei­sen, die für das vom Land Rhein­­land-Pfalz geför­der­te Pro­jekt „Agrar­u­m­­welt- und Kli­ma­maß­nah­men“ (AUKM) vor­ge­se­hen sind. „Wir als CDU sehen in der Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­ein die Chan­ce, eige­ne Maß­nah­men zum Schutz von Umwelt und Natur zusam­men mit Akteu­ren der Land­wirt­schaft zu erör­tern und zu ent­wi­ckeln“, so Micha­el Schnei­der. „Wir gehen davon aus, dass aus den dar­aus resul­tie­ren­den Pro­jek­ten gemein­sa­me Syn­er­gien ent­ste­hen wer­den, von denen bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren können.“

Die „Umwelt­schutz­ko­ope­ra­ti­ve RheinAh­rEi­fel e.V.“ mit Haupt­sitz in Glees hat sich 2020 gegrün­det.  Zu ihr zäh­len aktu­ell 17 Mit­glie­der, die etwa 84 Hekt­ar mit ver­schie­de­nen Umwelt­schutz­maß­nah­men pfle­gen und bewirt­schaf­ten. Der Ver­ein hat sich die Ent­wick­lung von neu­en regio­na­len Umwelt­schutz­maß­nah­men und deren Ver­net­zung zum Ziel gesetzt. Dazu über­nimmt er auch die Umset­zung von bereits vor­han­de­nen Agrar­um­welt­maß­nah­men für Mit­glieds­be­trie­be, auch mit dem Ein­satz von För­der­mit­teln. Außer­dem betreibt die Koope­ra­ti­ve Öffent­lich­keits­ar­beit für ihre Mit­glie­der und trägt zur Bil­dung von regio­na­len Part­ner­schaf­ten und Netz­wer­ken bei. Sie möch­te eine Ver­bin­dung zwi­schen allen schaf­fen, die Maß­nah­men zum Schutz der Umwelt und des Kli­mas erbrin­gen. Das kön­nen Land­wir­te, Kom­mu­nen, Unter­neh­mer, ande­re Orga­ni­sa­tio­nen, aber auch alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sein.

Für die Gemein­de Graf­schaft könn­te der Ver­ein zusätz­lich unter­schied­li­che Auf­ga­ben über­neh­men, wie bei­spiels­wei­se die Ein­rich­tun­gen eines Öko­kon­tos oder die Über­nah­me von Kom­pen­sa­ti­ons­ver­pflich­tun­gen sowie deren Umset­zung gemäß natur­schutz­recht­li­chen Anfor­de­run­gen. Außer­dem könn­te er die Pfle­ge bereits exis­t