18. Febru­ar 2020

Mitgliederversammlung der Grafschafter CDU: Achim Juchem als Bürgermeisterkandidat aufgestellt – Michael Schneider soll B‑Kandidat für Landtagswahlkreis bleiben

Die Mit­glie­der der CDU Graf­schaft sind jetzt zu ihrer Mit­glie­der­ver­samm­lung zusam­men­ge­kom­men. Die Haupt­punk­te bil­de­ten die Wahl des Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Achim Juchem sowie Nomi­nie­run­gen des A‑Kandidaten des Land­tags­wahl­krei­ses, Horst Gies MdL, des B‑Kandidaten Micha­el Schnei­der sowie schließ­lich die Abstim­mung über die Ver­tre­ter der Graf­schaf­ter CDU, die an der Ver­tre­ter­ver­samm­lung zur Auf­stel­lung des Land­tags­kan­di­da­ten am 23. März teilnehmen.

Nach eini­gen ein­lei­ten­den Wor­ten des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Klaus Huse, der aus­schließ­lich posi­tiv über die bis­he­ri­ge Arbeit des amtie­ren­den Bür­ger­meis­ters Achim Juchem sprach, bekam die­ser Gele­gen­heit, sich und sei­ne Pla­nung für die kom­men­de Amts­pe­ri­ode vor­zu­stel­len. Dabei blick­te Juchem zunächst auf die ver­gan­ge­nen Jah­re zurück und hob dabei eini­ge wich­ti­ge Punk­te her­vor, die schon umge­setzt wer­den konn­ten. So wur­den zum Bei­spiel Gemein­schafts­ge­bäu­de der Graf­schaft — wie die Kitas und Grund­schu­len — ste­tig wei­ter aus­ge­baut und ener­ge­tisch saniert. Der Schwer­punkt liegt bei letz­te­rem heut­zu­ta­ge nicht mehr nur dar­auf, die Immo­bi­li­en zu hei­zen, son­dern in den immer hei­ße­ren Som­mer­mo­na­ten auch effek­tiv zu küh­len. Des Wei­te­ren konn­te der DSL-Aus­­­bau sowie der Aus­bau des WLAN- und Funk­net­zes wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den, sodass bereits die Ver­le­gung von Glas­fa­ser­ka­beln in zwei Orts­tei­len der Graf­schaft durch den Anbie­ter „bnt“ kurz vor der Umset­zung steht.

Es sei ihm bewusst, dass er teil­wei­se ande­re Wege gin­ge, als es von Sei­ten des Lan­des Rhein­­land-Pfalz vor­ge­ge­ben sei, erklär­te Achim Juchem, aber die­se sei­en von Erfolg gekrönt, betrach­te man bei­spiels­wei­se das erar­bei­te­te Hoch­was­ser­kon­zept. In Zukunft müs­se man auf offen­sicht­li­che Ent­wick­lun­gen und Gege­ben­hei­ten reagie­ren, führ­te der stu­dier­te Diplom-Ver­­­wal­­tungs­­­wirt wei­ter aus. So unter ande­rem auf die Tat­sa­che, dass die Graf­schaf­ter Bevöl­ke­rung in den nächs­ten Jah­ren durch den demo­gra­fi­schen Wan­del deut­lich älter wer­den wird. Daher möch­te Achim Juchem das Pro­jekt „Älter­wer­den in der Graf­schaft“, was ihm per­sön­lich sehr am Her­zen liegt, wei­ter vor­an­brin­gen, damit die Pfle­ge und Ver­sor­gung der älte­ren Ein­woh­ner best­mög­lich gewähr­leis­tet wer­den kann. Dazu zählt auch der bereits rea­li­sier­te Aus­bau des Linienbusverkehrs.

Auch der Bau der Umge­hungs­stra­ßen soll deut­lich geför­dert wer­den, um das Pro­blem des ste­tig zuneh­men­den Ver­kehrs in den Dör­fern anzu­ge­hen, der durch die sich häu­fen­den Staus und Unfäl­le auf der A61 zustan­de kommt. In vie­len wei­te­ren Berei­chen ste­he eben­falls noch Arbeit an, so Juchem. Dies sei ihm aber durch­aus bewusst und er stel­le sich ger­ne die­ser Her­aus­for­de­rung. Daher bit­te er um das Ver­trau­en der Par­tei­mit­glie­der, denn es sei ihm „eine Freu­de, für die Graf­schaft und ihre Men­schen arbei­ten zu dür­fen“. Im Fol­gen­den stimm­ten