6. Dezem­ber 2017

Grafschafter Christdemokraten beantragen zusätzliche Haushaltsmittel für das kommende Jahr: „Fokus für Haushalt 2018 auf Wegeausbau und Ehrenamt“

Trotz ange­spann­ter Haus­halts­la­ge wird die CDU Graf­schaft auch im kom­men­den Jahr Haus­halts­mit­tel für wich­ti­ge Inves­ti­tio­nen bean­tra­gen. Laut CDU-Frak­­ti­on im Gemein­de­rat soll das Gan­ze aber mit Augen­maß gesche­hen, mit einem Schwer­punkt auf der Ehren­amts­för­de­rung und dem Aus­bau und der Unter­hal­tung von Wan­der­we­gen. „Wir wer­den für nächs­tes Jahr ins­be­son­de­re Mit­tel für die Feu­er­wehr, kon­kret für die Nach­wuchs­för­de­rung der Feu­er­wehr sowie Zuschüs­se für das Deut­sche Rote Kreuz bereit­stel­len“, erklärt der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Klaus Huse. „Nach­dem wir bereits im Som­mer einen umfas­sen­den Antrag zur Nach­wuchs­ge­win­nung, unter ande­rem durch die Grün­dung einer Bam­­bi­­ni-Feu­er­­wehr, gestellt haben, fol­gen nun schritt­wei­se wei­te­re Inves­ti­tio­nen in die Zukunft der Lösch­grup­pen, für die wir Geld zur Ver­fü­gung stel­len“, so Huse weiter.

Neben der Nach­wuchs­för­de­rung ist auch die Erwei­te­rung des gemeind­li­chen Gesundheitsmanagements auf die akti­ven Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr sowie den Ehren­amt­lern des DRK vor­ge­se­hen. „Die Men­schen, die Tag und Nacht für unser Gemein­wohl zur Ver­fü­gung ste­hen und ihre eige­ne Gesund­heit für ande­re aufs Spiel set­zen, wol­len wir unter­stüt­zen, indem wir ihnen kos­ten­lo­sen Zugang zu dem Gesund­heits­pro­gramm anbie­ten, das bereits für die Mit­ar­bei­ter der Gemein­de­ver­wal­tung auf Antrag der CDU ein­ge­führt wur­de“, erklärt der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der. „Das DRK unter­stüt­zen wir im kom­men­den Jahr zusätz­lich mit einem Zuschuss von 5.000 Euro für die kost­spie­li­ge Anschaf­fung und Unter­hal­tung der Fahrzeuge.“

Neben der Ehren­amts­för­de­rung liegt ein wei­te­rer Schwer­punkt auf dem Aus­bau und der Unter­hal­tung von Rad‑, Wander‑, und Fuß­we­gen. „Nicht erst seit der Bür­ger­be­fra­gung wis­sen wir, dass der Zustand der Wirt­schafts­we­ge in der Graf­schaft ver­bes­se­rungs­be­dürf­tig ist“, erläu­tert Klaus Huse. „Die Men­schen in unse­rer Gemein­de for­dern zurecht, dass sie zu Fuß, mit dem Rad, dem Kin­der­wa­gen oder dem Rol­la­tor die Natur und die Land­schaft erkun­den und genie­ßen wol­len. Des­halb wol­len und wer­den wir Geld in die Hand neh­men, um die Wege­ver­bes­se­rung in der gesam­ten Gemein­de wei­ter vor­an zu trei­ben.“ Dazu zählt auch die Auf­stel­lung wei­te­rer Ruhe­bän­ke in den Ortsrandlagen.

Im Zusam­men­hang des Wege­aus­baus sol­len auch die „Not­we­ge“ aus­ge­bes­sert wer­den, damit im Ernst­fall, z.B. bei Stark­re­ge­n­er­eig­nis­sen, Feu­er­wehr und Ret­tungs­kräf­te schnell zu den Ein­satz­or­ten gelan­gen können.

Außer­dem bean­tragt die CDU</