13. Juni 2016

CDU-Grafschaft nimmt Anteil an den schweren Folgen des Unwetters: Unwetterkatastrophe erschüttert die gesamte Grafschaft

Fas­sungs­lo­sig­keit herrscht seit den star­ken Regen­fäl­len vom 4. Juni in der gesam­ten Graf­schaft. Die Schä­den des Unwet­ters sind kata­stro­phal, das betrifft sowohl die sach­li­chen wie auch die emo­tio­na­len Fol­gen. Beson­ders schwer getrof­fen wur­den Nie­ren­dorf, Lei­mers­dorf und Rin­gen, aber auch in ande­ren Orten waren auf­grund von Über­schwem­mun­gen Ein­sät­ze der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Graf­schaft notwendig.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt zuerst ein­mal allen ehren­amt­li­chen Hel­fern von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr und dem DRK, die bei den Räu­mungs­ar­bei­ten und der Betreu­ung von Betrof­fe­nen einen erst­klas­si­gen Ein­satz geleis­tet haben. Aber auch den vie­len Pri­vat­per­so­nen sei gedankt, die beim Auf­räu­men mit ange­packt haben oder in Form von Sach- und Geld­spen­den ihr Mit­ge­fühl aus­drück­ten. Die­ser Zusam­men­halt in der Graf­schaft ist etwas ganz Beson­de­res und hilft nicht nur bei der Besei­ti­gung der kata­stro­pha­len Unwet­ter­schä­den, son­dern schenkt den Betrof­fe­nen auch Hoff­nung“, betont Micha­el Schnei­der, Vor­sit­zen­der der CDU-Graf­­schaft. Die gro­ße Zahl an ein­ge­gan­ge­nen Spen­den ist über­wäl­ti­gend und für die Betrof­fe­nen eine gro­ße Hil­fe. Zusätz­lich zu den rund 170.000 Euro Spen­den­gel­dern, hat der Gemein­de­rat am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag ein­stim­mig 200.000 Euro bereit­ge­stellt. Betrof­fe­ne erhal­ten zunächst eine Sofort­hil­fe von 200 Euro pro Per­son; die rest­li­chen Gel­der wer­den mit Hil­fe eines Kri­te­ri­en­ka­ta­log zeit­nah auf die Betrof­fe­nen ver­teilt und ent­spre­chend ausgezahlt.

Im Gemein­de­rat waren wir uns par­tei­über­grei­fend einig, dass eine kurz­fris­ti­ge und unbü­ro­kra­ti­sche Lösung schnell gefun­den wer­den muss. Daher begrü­ßen wir auch als CDU den Beschluss 200.000 Euro für betrof­fe­ne Bür­ger zur Ver­fü­gung zu stel­len. Natür­lich sind wir uns bewusst, dass es mit die­ser Geld­zah­lung nicht getan ist. Daher wer­den wir uns in der kom­men­den Zeit inten­siv mit den Fol­gen des schlim­men Hoch­was­sers beschäf­ti­gen, um eine best­mög­li­che Unter­stüt­zung der betrof­fe­nen Bürger/innen zu gewähr­leis­ten,“ so äußert sich der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Klaus Huse über die ers­ten Schrit­te des Gemein­de­ra­tes nach der Unwetterkatastrophe.

Eine schnel­le Hil­fe nach dem Unwet­ter ist ein rich­ti­ger und wich­ti­ger Schritt, den­noch muss auch über die lang­fris­ti­gen Kon­se­quen­zen nach­ge­dacht und dis­ku­tiert wer­den. Nach den Unwet­ter­la­gen aus 2010 und 2013 wur­den Hoch­was­ser­rück­hal­te­be­cken gebaut, die erst kürz­lich fer­tig gestellt wur­den. Die­se konn­ten zwar gro­ße Was­ser­men­gen auf­fan­gen, für die Regen­fäl­le des soge­nann­ten „tau­send­jäh­ri­gen Ereig­nis­ses“, um das es sich am 4. Juni han­del­te, waren die Rück­hal­te­be­cken nicht aus­rei­chend. Es wur­de ein Nie­der­schlag von 115 Litern pro Qua­drat­me­ter in