20. Dezem­ber 2015

Chance zur endgültigen Umsetzung des Sportstättenkonzeptes muss jetzt genutzt werden

Die Chan­ce zum Bau eines neu­en Kunst­ra­sen­plat­zes auf der Sport­an­la­ge des Graf­schaf­ter SV muss jetzt genutzt wer­den. Hier­für setzt sich die CDU-Graf­­schaft vehe­ment ein. Durch den Beschluss des Sport­aus­schus­ses des Krei­ses Ahr­wei­ler wur­de die Maß­nah­me durch glück­li­che Umstän­de kreis­weit auf Num­mer eins der Prio­ri­tä­ten­lis­te gesetzt. „Die­se Chan­ce gilt es nun zu nut­zen,“ so Klaus Huse, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der CDU im Gemein­de­rat, „denn das Sport­stät­ten­kon­zept der Gemein­de, das die CDU 2004 in die Bera­tun­gen ein­ge­bracht und mit allen ande­ren Frak­tio­nen seit­dem erfolg­reich umge­setzt hat, könn­te damit zum Abschluss gebracht wer­den. „Wird das Ange­bot nicht ange­nom­men, wird das Pro­jekt wie­der auf den ursprüng­li­chen Platz der Sport­stät­ten­prio­ri­tä­ten­lis­te beim Kreis gesetzt, das heißt, für Jah­re nach hin­ten gescho­ben,“ ver­weist Huse auf Kri­ti­ker des Pro­jek­tes, die glau­ben, die Maß­nah­me kön­ne nach Belie­ben in den nächs­ten Jah­ren durch die Gemein­de wie­der auf­ge­nom­men wer­den, wenn man sie 2016 nicht durch­führt. Micha­el Schnei­der, Vor­sit­zen­der der CDU-Graf­­schaft und selbst seit fast 10 Jah­ren Fuss­ball­ju­gend­trai­ner beim Graf­schaf­ter SV, macht auf die dring­li­che Not­wen­dig­keit der Maß­nah­me auf­merk­sam. „Bereits 2003 wur­de bei der dama­li­gen Bestands-auf­­­nah­­me die Sanie­rung des Natur­ra­sens Vet­tel­ho­ven als dring­lich erkannt. Die Situa­ti­on hat sich seit­dem noch deut­lich ver­schlech­tert. Eine Bespiel­bar­keit ist allen­falls von April bis Sep­tem­ber gege­ben, ansons­ten ver­sin­ken die Akti­ven in einem ein­zi­gen Morast. Auch im Som­mer sei der Rasen nur durch inten­sivs­te Pfle­ge­maß­nah­men halb­wegs bespiel­bar zu hal­ten. Bei einem Orts­ter­min Ende Novem­ber über­zeug­ten sich die Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten jetzt noch ein­mal vom schlech­ten Zustand der Anla­ge. Beim Graf­schaf­ter SV sind mitt­ler­wei­le 14 Mann­schaf­ten mit über 300 Akti­ven – die weit über­wie­gen­de Zahl davon Kin­der und Jugend­li­che — im Ein­satz, die sich in der schlech­ten Jah­res­zeit einen ein­zi­gen Kunst­ra­sen­platz für Trai­ning und Spiel­be­trieb tei­len müs­sen. Auch der ande­re Rasen­platz in Holzweiler/Esch, die soge­nann­te „Alm“ ist schon lan­ge nicht mehr bespiel­bar, da er nicht im not­wen­di­gen Pfle­ge­zu­stand einer Sport­an­la­ge gehal­ten wer­den kann. Dort gibt es auch kei­ne Dusch- und Umklei­de­mög­lich­kei­ten. Schnei­der ver­weist auch dar­auf, dass anstel­le des Natur­ra­sens längst ein Kunst­ra­sen­platz bestehen wür­de, wenn nicht vor eini­gen Jah­ren klar gewor­den wäre, dass der Graf­schaf­ter SV auf­grund sei­nes Wachs­tums Bedarf für zwei Sport­plät­ze am Stand­ort Vet­tel­ho­ven hat. Des­halb wur­de der ers­te Kunst­ra­sen unter­halb des Natur­ra­sens neu gebaut, das neue Sport­heim zwi­schen bei­den Sport­plät­zen wur­de mit vier Umkleide­ein­hei­ten auch auf bei­de Plät­ze aus­ge­rich­tet. Unstrit­tig durf­te es nach Ansicht der Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten sein, dass anstel­le des bis­he­ri­gen Natur­ra­sens nur ein Kunst­ra­sen­platz mit Blick