26. Sep­tem­ber 2014

Bauhof der Gemeinde soll aufgestockt werden — CDU-Grafschaft will Pflegezustand in den Ortsbezirken verbessern – Besonders hohe Priorität für Pflege der Bachläufe

Die CDU in der Gemein­de Graf­schaft will einen ver­bes­ser­ten Pfle­ge­zu­stand von Wegen, Plät­zen, Bee­ten, Hecken und auf ande­ren gemeind­li­chen Grund­stü­cken im Sin­ne eines schö­ne­ren Orts­bil­des in den Graf­schaf­ter Dör­fern. Hier­zu haben die Christ­de­mo­kra­ten jetzt einen Antrag für die Gemein­de­rats­sit­zung am 20. Novem­ber gestellt. Um dies gewähr­leis­ten zu kön­nen, muss nach Auf­fas­sung der CDU der gemeind­li­che Bau­hof ver­stärkt wer­den. Tho­mas Schaaf, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Gemein­de­rat, und Micha­el Schnei­der, Par­tei­vor­sit­zen­der, sehen ein star­ke Not­wen­dig­keit für die­sen Schritt: „Seit zwei Jah­ren sind ver­stärkt Kla­gen aus den Orts­be­zir­ken über eine Ver­nach­läs­si­gung der Pfle­ge der gemeind­li­chen Anla­gen und Bach­läu­fe zu ver­neh­men. Grün­de hier­für sind vor allem in der Auf­ar­bei­tung der schwe­ren Hoch­was­ser­schä­den der bei­den letz­ten Jah­re zu sehen, die der gemeind­li­che Bau­hof neben sei­nen gewöhn­li­chen Tätig­kei­ten und Pfle­ge­maß­nah­men bewäl­ti­gen muss­te.“ Hier­zu wird die Ver­wal­tung um Prü­fung gebe­ten, ob und inwie­weit eine Ver­stär­kung des gemeind­li­chen Bau­ho­fes erfor­der­lich ist. Laut Beschluss­vor­schlag der CDU stellt der Gemein­de­rat in den Haus­halts­plä­nen jeweils die erfor­der­li­chen zusätz­li­chen Mit­tel bereit. Beson­ders drin­gen­den und schnel­len Hand­lungs­be­darf sieht man bei der CDU in der bes­se­ren Pfle­ge und Instand­hal­tung der Bach­läu­fe, damit Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se weni­ger dra­ma­ti­sche Aus­wir­kun­gen haben. Ange­sichts der unbe­strit­te­nen und dring­li­chen Not­wen­dig­keit soll der Bau­hof sobald wie mög­lich mit zwei zusätz­li­chen Per­so­nal­stel­len ver­se­hen wer­den, damit dies bes­ser gewähr­leis­tet wer­den kann. Die not­wen­di­ge maschi­nel­le Aus­rüs­tung für die­se Auf­ga­ben ist sicher­zu­stel­len. Auch dem The­ma „Baum­schnitt“ wid­met sich die Initia­ti­ve. Es ergibt sich die Not­wen­dig­keit, den fach­män­ni­schen regel­mä­ßi­gen Rück­schnitt von beschneid­ba­ren gemeind­li­chen Stra­ßen­bäu­men zu gewähr­leis­ten. Hier­zu soll die Ver­wal­tung Vor­schlä­ge unter­brei­ten, ob dies eher durch eine Ver­stär­kung des Bau­ho­fes oder eine Ver­ga­be an Fremd­fir­men zu gewähr­leis­ten ist. Auch das Enga­ge­ment in den Graf­schaf­ter Dör­fern soll ver­stärkt wer­den, sind sich Schaaf und Schnei­der einig. Ein­zel­per­so­nen sol­len auf der Basis von gering­fü­gi­gen Beschäf­­ti­­gungs-ver­­häl­t­­nis­­sen tätig wer­den kön­nen, um in Abstim­mung mit den Orts­vor­ste­hern in gewis­sem Umfang bei Ver­schö­ne­rungs­auf­ga­ben im Dorf — Keh­ren gemeind­li­cher Flä­chen, Pfle­ge von Bee­ten und klei­ne­ren Rasen­flä­chen, Anstrei­chen von Bän­ken — tätig zu wer­den. Alter­na­tiv soll auch ein Zuschuss an ört­li­che Ver­ei­ne mög­lich sein, die sol­che Auf­ga­ben für den jewei­li­gen Ort über­neh­men. Eine Haus­halts­po­si­ti­on von zunächst 20.000 Euro soll den Start für die­se Kom­po­nen­te ermög­li­chen. Auch die Eigen­in­itia­ti­ve der Anwoh­ner bei der Über­nah­me von Pfle­ge­pa­ten­schaf­ten für Stra­ßen­bee­te ist zu för­dern. Für die Übe