4. Mai 2014

„Konsens in der Grafschaft wird offenbar aufgekündigt“ — CDU-Grafschaft erkennt mit Befremden parteipolitische Profilierungssucht bei Constance Kunkel (SPD) bei Thema „Tongrube Leimersdorf“ — CDU steht zuverlässig an der Seite der Bürger

Mit Befrem­den nimmt die CDU-Graf­­schaft die erneu­te Kri­tik der „Akti­ven Graf­schaf­ter“ GbR in Sachen „Ton­gru­be Lei­mers­dorf“ zur Kennt­nis. Con­stance Kun­kel, Spre­che­rin der GbR und gleich­zei­tig Lis­ten­kan­di­da­tin der SPD für den Gemein­de­rat Graf­schaft, hat­te den Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten und dem CDU-Orts­­vor­­s­te­her­­kan­­di­­da­­ten Gün­ther Arm­brus­ter vor­ge­wor­fen, sich für die Füh­rung des Schwer­last­ver­kehrs von und zur Gru­be auf Feld­we­gen außer­halb der Orts­la­gen ein­zu­set­zen. Am Ende ver­steigt sich Kun­kel gar zu der Aus­sa­ge, „der Vor­schlag aus dem Wahl­pro­gramm der CDU könn­te auch aus der Feder der Betrei­ber­ge­sell­schaft (der Ton­gru­be) stam­men.“ Damit ver­las­se die Sozi­al­de­mo­kra­tin bedau­er­li­cher Wei­se den Weg des bis­lang sehr fai­ren und anstän­di­gen Kom­mu­nal­wahl­kamp­fes aller Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen in der Graf­schaft, so die Christ­de­mo­kra­ten. Hin­ter­grund: die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) „Akti­ve Graf­schaf­ter“ hat Sperr­grund­stü­cke rund um die bestehen­de Gru­be gekauft, um die wei­te­re Aus­deh­nung zu ver­hin­dern. Par­tei­über­grei­fend und auch mit aus­drück­li­cher Zustim­mung der CDU-Graf­­schaft hat der Gemein­de­rat die­ses Vor­ge­hen der GbR in den letz­ten Jah­ren unter­stützt. Die CDU hat­te jetzt in Ihrem Orts­bei­rats­fly­er für Lei­mers­dorf zum The­ma „Ton­gru­be“ fol­gen­de Zie­le pos­tu­liert: „Schwer­last­ver­kehr zur und von der Ton­gru­be über ver­stärk­te Wirt­schafts­we­ge von und zum Krei­sel. Zeit­na­he Abde­ckung des abge­la­ger­ten Sta­bi­li­sa­ts und Wie­der­her­stel­lung des Land­schafts­bil­des im Bereich des Süd­fel­des der Ton­gru­be. Wie­der­her­stel­lung der zer­stör­ten Wirt­schafts­we­ge.“ Es ist der CDU schlei­er­haft, wie man die­sen ver­nünf­ti­gen – im Gemein­de­rat von allen Par­tei­en mit­ge­tra­ge­nen Weg – jetzt mit solch unsin­ni­gen Anwür­fen wie sei­tens Frau Kun­kel tor­pe­die­ren kann. Con­stance Kun­kel fragt in die­sem Zusam­men­hang: „Wel­chen Zweck soll die­se Wege­füh­rung erfül­len“. Die Ant­wort der Christ­de­mo­kra­ten ist klar: „Ins­be­son­de­re die enge Orts­la­ge von Oeve­rich muss in Zukunft im Sin­ne der Anlie­ger von die­sem LKW-Gru­­ben­­ver­­­kehr ent­las­tet wer­den.“ Wenn sich Frau Kun­kel die­ses wich­ti­ge Ziel nicht zu Eigen mache, so die CDU, dann habe sie offen­bar die Viel­schich­tig­keit der Pro­ble­me nicht erkannt. Der müh­sam zusam­men­kon­stru­ier­te Zusam­men­hang, die CDU wol­le mit ihrem Vor­schlag den Trans­port belas­te­ter Stof­fe zur Gru­be „decken“, fällt schon in der ers­ten Ana­ly­se in sich zusam­men. Es ist aus Sicht der Christ­de­mo­kra­ten mehr als bedau­er­lich,