25. Novem­ber 2013

CDU-Ortsvorsteher und Ortsbeiräte der oberen Grafschaft äußern Bedenken gegen geplantes Güllebecken – CDU-Grafschaft unterstützt Initiative — „Keine Verträglichkeit des Vorhabens mit den Interessen der Allgemeinheit und der Wohnbevölkerung“

Die ört­li­chen CDU-Ver­­­tre­­ter in den Graf­schaf­ter Dör­fern Ecken­dorf, Gels­dorf und Vet­tel­ho­ven äußern Beden­ken gegen den Bau eines landwirt¬schaftlichen Gül­le­be­ckens, das im Außen­be­reich zwi­schen den drei Orts­la­gen ent­ste­hen soll. Der CDU-Gemein­­de­­ver­­­band Graf­schaft unter­stützt dabei die­ses Vor­ge­hen, in Form einer Reso­lu­ti­on die bestehen­den Besorg­nis­se gegen das Vor­ha­ben zu arti­ku­lie­ren, nach­hal­tig. Der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der wen­det sich daher gemein­sam mit Orts­vor­ste­her Andre­as Acker­mann, Gels­dorf, und Josef Krupp, Ecken­dorf, sowie den Vet­tel­ho­ve­ner Orts­bei­rats­mit­glie­dern Lud­wig Weil und Her­bert Bies an die Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten. Man beob­ach­te in der obe­ren Graf­schaft den geplan­ten Bau einen Gül­le­be­ckens zwi­schen Gels­dorf, Ecken­dorf und Vet­tel­ho­ven mit gro­ßer Sor­ge, so die text­li­che For­mu­lie­rung der Christ­de­mo­kra­ten. Die Befürch­tun­gen der Bevöl­ke­rung hin­sicht­lich einer mög­li­chen Geruchs­be­läs­ti­gung sowie sons­ti­gen mit einem sol­chen Vor­ha­ben zu befürch­ten­den Beein­träch­ti­gun­gen wie Gül­le­trans­por­te und den denk­ba­ren Ein­trag von Schad­stof­fen in den Boden wer­den geteilt. Alle mit bei Geneh­mi­gung des Vor­ha­bens feder­füh­ren­den oder betei­lig­ten Stel­len wer­den um eine beson­ders sorg­fäl­ti­ge Prü­fung und Abwä­gung nach Buch­sta­ben und Geist der gesetz­li­chen Nor­men gebe­ten. Hin­ge­wie­sen wird dabei beson­ders auf die zu prü­fen­de Fra­ge­stel­lung, ob das Vor­ha­ben nach Para­graf 35 Bau­ge­setz­buch nur einem – näm­lich dem antrag­stel­len­den – land­wirt­schaft­li­chen Betrieb dient oder ob es wei­ter­ge­hen­de wirt­schaft­li­che Zie­le ver­folgt. Die CDU-Kommunal¬politiker beto­nen bewusst aber auch die strikt erfor­der­li­che Ein­hal­tung der Grund­sät­ze eines geord­ne­ten rechts­staat­li­chen Ver­fah­rens. In den Orten Ecken­dorf, Gels­dorf und Vet­tel­ho­ven appel­liert man an die hei­mi­sche Land­wirt­schaft, bei solch ein­schnei­den­den Pla­nun­gen wie bei einem Gül­le­be­cken beson­ders auf die Ver­träg­lich­keit des Vor­ha­bens mit den Inter­es­sen der All­ge­mein­heit und der Wohn­be­völ­ke­rung zu ach­ten. Die geplan­te Dimen­si­on des aktu­el­len Vor­ha­bens ent­spre­che die­sem Grund­satz des Inter­es­sen­aus­gleichs nicht. Ins­be­son­de­re der Import von über­schüs­si­ger Gül­le aus Nie­der­sach­sen oder den Nie­der­lan­den in die Graf­schaft ver­trägt sich nach Auf­fas­sung der Initia­to­ren der Reso­lu­ti­on „nicht mit den Prin­zi­pi­en einer von uns gewoll­ten regio­na­len und nach­hal­ti­gen Land­wirt­schaft, deren Ziel die Pro­duk­ti­on gesun­der Lebens­mit­tel in unse­rer Gemein­de Graf­schaft ist.“ In Vet­tel­ho­ven haben die CDU-Orts­­bei­­rats­­mi­t­­glie­­der bei Orts­vor­ste­her Ste­fan Wuzel bean­tragt, die Reso­lu­ti­on auf die