19. August 2013

CDU-Grafschaft plädiert für umfassende Planungen am Schul- und Kindergartenstandort in Gelsdorf — Obergeschoss des „Alten Lehrerwohnhauses“ soll dörflichen Zwecken dienen

Zu einem Orts­ter­min in Gels­dorf tra­fen sich jetzt Mit­glie­der von CDU-Vor­­­stand und CDU-Gemein­­de­­rats­­frak­­ti­on Graf­schaft, um sich ein Bild über die zukünf­ti­gen Ent­wick­lun­gen an die­sem wich­ti­gen Grun­d­­schul- und Kin­der­gar­ten­stand­ort der Gemein­de zu machen. Der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der und der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Christ­de­mo­kra­ten im Gemein­de­rat, Tho­mas Schaaf, beton­ten dabei, dass ins­be­son­de­re die bevor­ste­hen­de Über­nah­me der kirch­li­chen Kin­der­ta­ges­stät­te durch die Gemein­de umfang­rei­che Umpla­nun­gen not­wen­dig macht. Ins­be­son­de­re die bis­lang nicht gedeck­ten Raum­be­dar­fe für die jün­ge­ren Kin­der ab 1 Jahr müs­sen gedeckt wer­den. So sind ins­be­son­de­re Ruhe­räu­me und ein Bereich für die Ein­nah­me der Mahl­zei­ten drin­gend erfor­der­lich. Auch im Bereich der Grund­schu­le besteht aus Sicht der Christ­de­mo­kra­ten seit län­ge­rem ein Bedarf, für die zahl­rei­chen Über­mit­tags­kin­der eine Men­sa zu schaf­fen. Nach­dem lei­der in den letz­ten Jah­ren zwei­mal das Vor­ha­ben, eine Ganz­tags­grund­schu­le in Gels­dorf ein­zu­rich­ten, am Wider­stand der Schul­lei­tung geschei­tert sei, wer­de man gleich­wohl im Inter­es­se der über 60 Kin­der in der Ganz­tags­be­treu­ung des ört­li­chen För­der­ver­eins hier für Abhil­fe sor­gen. Eine gemein­sa­me Men­sa kön­ne mit einem neu­en Bau­kör­per, der zwi­schen Grund­schu­le und Kinder¬garten gesetzt wird, geschaf­fen wer­den, eben­so der Ruhe­be­reich für die Kita-Kin­­der. Erfor­der­lich sei es in der Fol­ge, die bis­he­ri­gen Zweck­räu­me der Grund­schu­le – Büros und Leh­rer­zim­mer ‑in das Erd­ge­schoss des räum­lich der Schu­le ange­glie­der­ten „Alten Leh­rer­wohn­hau­ses“ zu schie­ben. Gels­dorfs Orts­vor­ste­her Andre­as Acker­mann wies in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass der 1.500-Einwohner-Ort Gels­dorf auch wei­te­ren Raum­be­darf für sei­ne Ver­ei­ne und Grup­pie­run­gen habe. Sein Vor­schlag ist es, das Ober­ge­schoss des „Alten Leh­rer­wohn­hau­ses“, das für schu­li­sche Zwe­cke nicht benö­tigt wird, der Dorf­ge­mein­schaft zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Ins­be­son­de­re für unse­re Ver­ei­ne und Initia­ti­ven der ver­schie­de­nen Alters­grup­pen feh­len Räu­me, die fle­xi­bel genutzt wer­den kön­nen“. Die Kos­ten für die Nutz­bar­ma­chung die­ses Gebäu­de­tei­les für die Gels­dor­fer sind nach über­ein­stim­men­der Mei­nung der CDU recht über­schau­bar, da nur Reno­vie­rungs­maß­nah­men und Raum­um­ge­stal­tun­gen im Bestand statt­fin­den müs­sen, bei dem zudem Eigen­leis­tun­gen denk­bar sind. Daher sag­te man ger­ne die Unter­stüt­zung für Acker­manns Vor­schlä­ge zu. Vor Ort mach­te die CDU-Graf­­schaft auch klar, dass eine Über­nah­me der Bau­trä­ger­schaft im Kin­der­gar­ten zwangs­läu­fig auch die Über­nah­me der Betriebs­trä­ger­schaft von der kirch­li­chen „Kita gGmbH“ bedeu­ten müs­se. „Es kann nicht sein, dass wir für das Gebäu­de zah­len sol­len, hin­ter der Ein­gangs­tür aber nichts mehr zu sagen haben“, so CDU-Chef Micha­el Schnei­der, der gleich­zei­tig auf den hohen