25. Juni 2012

Kindern nicht den Bolzplatz wegnehmen! — Junge Union gegen die Verzweckung von Bolzplätzen

Die Jun­ge Uni­on Graf­schaft spricht sich gegen die Über­le­gung aus, das Pap­pel­sta­di­on in Rin­gen als mög­li­chen Stand­ort für die Fran­ken­sied­lung des Ver­eins Nith­rin­dorp zu ver­wen­den. „Wir sind nicht grund­sätz­lich gegen eine Fran­ken­sied­lung“, erklärt der JU-Vor­­­si­t­­zen­­de Flo­ri­an Schnei­der aus­drück­lich „jedoch darf ein sol­ches Pro­jekt nicht zulas­ten der Dorf­­­kin­­der- und Jugend­li­chen ent­ste­hen, denen damit die Mög­lich­keit genom­men im Dorf Sport zu trei­ben.“ Bereits in Holz­wei­ler hat­te der Ver­ein Nith­rin­dorp ver­sucht, den Sport­platz als Loka­li­tät für die Fran­ken­sied­lung zu bean­spru­chen. Dort schon stieß der Ver­ein aller­dings auf eine brei­te Ableh­nung sei­tens der Dorf­ge­mein­schaft und des GSV, der den Sport­platz auf Grund man­geln­der Kapa­zi­tä­ten regel­mä­ßig als Trai­nings­stät­te nutzt. Auch der Orts­be­zirk sprach sich ein­mü­tig dage­gen aus. „Die Idee Fran­ken­sied­lung fin­de ich per­sön­lich sehr gut“, so Schnei­der wei­ter, „jedoch soll­te der Ver­ein hier nach geeig­ne­ten Flä­chen Aus­schau hal­ten, die dann vom Ver­ein für die­sen Zweck gekauft oder gepach­tet wer­den kön­nen.“ Die Jun­ge Uni­on Graf­schaft unter­stützt die Initia­ti­ve von Frie­de­ri­ke Derz aus Böl­in­gen, die mit einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on für den Erhalt des Pap­pel­sta­di­ons als Sport- und Frei­zeit­stät­te wirbt. Der Ver­ein Nith­rin­dorp wird daher gebe­ten, die all­ge­mei­ne Stim­mung in der Bevöl­ke­rung und unter den Graf­schaf­ter Sport­lern ernst zu neh­men und alter­na­ti­ve Stand­or­te in Betracht zu zie­hen, die nicht auf Kos­ten der Kin­­der- und Jugend­li­chen in der Graf­schaft gehen. Dann steht dem Pro­jekt nichts entgegen.