13. März 2012

CDU-Grafschaft unterstützt Weiterbau des Sportheims Bengen — Land Rheinland-Pfalz lässt Gemeinde beim Zuschuss für Sportplatzsanierung „im Regen stehen“

Posi­tiv bewer­tet die CDU-Graf­­schaft den jetzt mög­li­chen Wei­ter­bau des Sport­heims in Ben­gen. Bei einem Orts­ter­min über­zeug­ten sich der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der, der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im Gemein­de­rat, Tho­mas Schaaf sowie die Orts­vor­ste­her von Ben­gen, Rai­ner Kratz, und Kar­wei­ler, Albert Mer­tens, vom Stand des Pro­jek­tes, das im Früh­jahr 2010 begon­nen wor­den war. Der Haupt­aus­schuss der Gemein­de hat­te vor Kur­zem eine zwei­te Zuschuss-Rate in Höhe von 41.500 Euro frei­ge­ge­ben, damit die Sport­freu­de Ben­gen weit­ge­hend in Eigen­leis­tung den Anbau fer­tig­stel­len kön­nen. Bis­lang ist der Roh­bau soweit fer­tig­ge­stellt und nun­mehr kön­nen die wei­te­ren Gewer­ke wie Warm­was­ser­be­rei­tung, Hei­zung, Flie­ßen­ar­bei­ten sowie Innen­aus­bau durch­ge­führt wer­den. Die Christ­de­mo­kra­ten lob­ten vor allem die bis­her in hohem Maß durch­ge­führ­ten Eigen­leis­tun­gen des Sport­ver­eins und zeig­ten sich über­zeugt, dass dies auch für die Pha­se bis zur Fer­tig­stel­lung geleis­tet wer­den wird. Kri­tisch wur­de vor Ort aber auch gese­hen, dass die Sanie­rungs­ar­bei­ten am Ben­ge­ner Hart­platz lei­der zur­zeit auf Eis lie­gen. Bereits im vor­letz­ten Febru­ar hat­te die Gemein­de den Ball­fang­zaun in der Annah­me abge­baut, die Arbei­ten im Gesamt­vo­lu­men von 200.000 Euro könn­ten kurz dar­auf im Früh­jahr 2011 begin­nen. Nach­dem die Maß­nah­me bereits 2010 und 2011 jeweils auf Platz 1 der kreis­wei­ten Prio­ri­tä­ten­lis­te des Sport­stät­ten­baus ver­an­kert wor­den war, erfolg­te danach aber uner­war­te­ter Wei­se bis heu­te kei­ne Zuschuß­zu­sa­ge des Lan­des, ohne die ein Bau­be­ginn nicht mög­lich ist. Die Gemein­de hat für den Zuschuss im lau­fen­den Haus­halt 60.000 Euro auf der Ein­nah­me­sei­te ver­an­schlagt. Die Graf­schaf­ter CDU-Kom­­mu­­nal­­po­­li­­ti­­ker for­der­ten das Land Rhein­­land-Pfalz auf, schnellst­mög­lich den ursprüng­lich in Aus­sicht gestell­ten Zuschuss frei­zu­ge­ben, damit die Arbei­ten am Platz zügig begin­nen können.