28. März 2011

Senioren-Union der CDU Grafschaft besucht das Grafschafter Rathaus in Ringen -

Im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Bür­ger ler­nen ihre nähe­re Hei­mat ken­nen“ tra­fen sich die Mit­glie­der und Gäs­te der Seni­o­­ren-Uni­on der CDU Graf­schaft im Febru­ar auf Ein­la­dung des Bür­ger­meis­ters Archim Juchem im Rat­haus der Gemein­de Graf­schaft in Rin­gen. Der Bür­ger­meis­ter emp­fing die Besu­cher im Sit­zungs­saal mit Kaf­fee und Kuchen. Im locke­ren Gespräch erläu­ter­te er zunächst den Umbau und die Erwei­te­rung des Rat­hau­ses, wobei er beson­ders her­vor­hob, dass die Bau­maß­nah­men in enger Abspra­che mit den Denk­mal­schutz­be­hör­den erfolg­ten. Nur so konn­te es gelin­gen, den alten Kern des Gebäu­des mit dem moder­nen Anbau har­mo­nisch zu gestal­ten. Auch der Innen­aus­bau, ins­be­son­de­re die Hei­zungs­in­stal­la­ti­on und die Möblie­rung, erfolg­ten nach ergo­no­mi­schen und wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten. Das „papier­lo­se Rat­haus“ konn­te im Zuge die­ser Moder­ni­sie­rung noch nicht rea­li­siert wer­den, da der durch­gän­gi­ge Daten­ver­bund lei­der noch fehlt. Auf geziel­te Fra­gen zum Sach­stand des Eifel-Ahr Por­tals umriss der Bür­ger­meis­ter in einem klei­nen Vor­trag das Gesamt­kon­zept des FOC. Er mach­te an meh­re­ren Bei­spie­len sehr deut­lich, dass mit dem FOC nicht zuletzt wegen der geziel­te Ein­bin­dung in das tou­ris­ti­sche Kon­zept der Regi­on wie auch des Nür­burg­rings, ein erheb­li­cher Zuge­winn für die gesam­te Regi­on zu erwar­ten ist. Bür­ger­meis­ter Juchem kam im Wei­te­ren auf die Plä­ne der Gemein­den im Kreis Ahr­wei­ler zu spre­chen, an Stel­le der in Kür­ze aus­lau­fen­den Strom­kon­zes­si­on die Wirt­schaft­lich­keit und Mach­bar­keit einer Über­nah­me des Strom­lei­tungs­net­zes und der Strom­ver­sor­gung durch eine Betriebs­ge­sell­schaft zu prü­fen. An die­ser Gesell­schaft wür­den die kom­mu­na­len Gesell­schaf­ter eine Mehr­heits­be­tei­li­gung hal­ten und mit einem fach­lich poten­ten ope­ra­ti­ven Part­ner mit Min­der­heits­be­tei­li­gung zusam­men­ar­bei­ten. Eine Opti­on auf eine eige­ne Strom­erzeu­gung soll­te dabei für die wei­te­re Zukunft in Betracht gezo­gen wer­den. Die Ver­bands­ge­mein­den Ade­nau und Alte­nahr sind aus die­sem Kon­zept aus­ge­stie­gen. Es wird zur­zeit wei­ter unter­sucht, ob sich die Über­nah­me des Lei­tungs­net­zes für die übri­gen Gemein­den rech­net. Der abschlie­ßen­de Rund­gang durch das Rat­haus, bei dem die hel­len, moder­nen Arbeits­plät­ze der Mit­ar­bei­ter der Gemein­de­ver­wal­tung besich­tigt wer­den konn­ten, been­de­te den sehr infor­ma­ti­ven Besuch im Rathaus.