19. März 2009

Angebote in den Kindertagesstätten familiengerecht weiterentwickeln — Grafschafter Christdemokraten sehen sich in ihrer Initiative bestätigt – CDU-Antrag vor einem Jahr war Startschuss für Betreuungsinitiative

Sehr zufrie­den ist die Graf­schaf­ter CDU mit den jetzt gefass­ten Beschlüs­sen zu den Betreu­ungs­an­ge­bo­ten in den Kin­der­ta­ges­stät­ten der Gemein­de. „Es ist genau der von uns vor­ge­ge­be­ne Weg, der jetzt beschrit­ten wird,“ so der Graf­schaf­ter CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der, der auch Spre­cher der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on im Jugend­hil­fe­aus­schuss des Krei­ses ist. Wich­tig ist es nach sei­ner Ansicht auch, dass sich die Gemein­de­po­li­tik ent­spre­chend der CDU-For­­de­­rung ein­mal jähr­lich mit der kon­kre­ten Situa­ti­on in den Kin­der­gär­ten befasst. Die CDU-Frak­­ti­on im Gemein­de­rat hat­te vor etwa einem Jahr einen umfas­sen­den Antrag zur zukünf­ti­gen Aus­ge­stal­tung der Betreu­ungs­for­men gestellt. Das beson­de­re Augen­merk lag dar­auf, Betreu­ungs­an­ge­bo­te für Kin­der unter drei Jah­ren in der Graf­schaft bedarfs­ge­recht zu ent­wi­ckeln. Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Initia­ti­ve der Christ­de­mo­kra­ten war der Erhalt der bis­he­ri­gen dezen­tra­len Struk­tu­ren mit dem Erhalt der Kin­der­gär­ten in Esch, Gels­dorf, Lan­ters­ho­fen, Lei­mers­dorf und Rin­gen. „Die­se Stand­or­te bil­den das Rück­grat einer wohn­ort­na­hen Kin­der­be­treu­ung im länd­li­chen Raum“, betont Schnei­der. Damals schon hat­te die CDU vor­ge­schla­gen, die verschie¬denen For­men der alters­ge­misch­ten Grup­pen gemäß Kin­der­ta­ges­stät­ten­ge­setz Rhein­­land-Pfalz zu nut­zen. Jetzt sol­len in der ers­ten Umset­zung in Rin­gen, Lei­mers­dorf und Esch die ers­ten Grup­pen­um­wand­lun­gen in die­sem Sin­ne vor­ge­nom­men wer­den. Die Christ­de­mo­kra­ten beto­nen die Not­wen­dig­keit einer fle­xi­blen und fami­li­en­ge­rech­ten Aus­ge­stal­tung der Ange­bots­for­men. Dies bedeu­te, dass ins­be­son­de­re die täg­li­chen Öff­nungs­zei­ten und die Öff­nung der Ein­rich­tun­gen über Mit­tag dem Bedarf gerecht wer­den sowie die durch­ge­hen­de Öff­nung min­des­tens einer Grup­pe in jeder Kin­der­ta­ges­stät­te wäh­rend der Schul­fe­ri­en gewähr­leis­tet sein muss. Mit dem ein­mü­ti­gen Beschluss des Rates wird die kla­re Prio­ri­tä­ten­set­zung der Gemein­de zuguns­ten der Betreu­ungs­an­ge­bo­te deut­lich. „Als CDU sind für die Umset­zung der frei­en Wahl­mög­lich­keit, ob Kin­der zu Hau­se oder in einer Ein­rich­tung betreut wer­den sol­len“, so Micha­el Schnei­der abschlie­ßend. „Wahl­mög­lich­keit zu schaf­fen, bedeu­tet für die Kom­mu­nal­po­li­tik aber auch, Wahl­ge­le­gen­heit durch ent­spre­chen­de Ange­bo­te zu geben.“