25. April 2008

Angebot zur Ganztagsschule wird am größten Bedarf in Gelsdorf ausgerichtet — CDU-Grafschaft sehr zufrieden mit Entscheidung des Gemeinderates

Sehr zufrie­den zeigt sich die CDU-Graf­­schaft mit dem Beschluss des Gemein­de­ra­tes Graf­schaft, ein Ganz­tags­grund­schul­an­ge­bot am Stand­ort Gels­dorf ein­zu­rich­ten. „Damit wird der ein­zig rich­ti­ge Weg beschrit­ten, sol­che gesell­schafts­po­li­ti­schen Grund­fra­gen am kon­kre­ten Bedarf der Betrof­fe­nen aus­zu­rich­ten,“ so der Graf­schaf­ter CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der. „Gemein­sam mit der SPD haben wir damit die rich­ti­ge Ent­schei­dung getrof­fen“. Auf völ­li­ges Unver­ständ­nis stößt bei Schnei­der hin­ge­gen die Hal­tung von FWG und FDP, die allein auf­grund der bes­se­ren Infra­struk­tur eine Rich­tungs­ent­schei­dung für Rin­gen tref­fen woll­ten. Die ein­deu­ti­ge Hal­tung von Schul­lei­tung, Eltern­ver­tre­tung und För­der­ver­ein in Gels­dorf pro Ganz­tags­schu­le habe die Kol­le­gen der klei­ne­ren Frak­tio­nen offen­bar gar nicht inter­es­siert. Die Christ­de­mo­kra­ten im Gemein­de­rat Graf­schaft hat­ten mit ihrem Antrag zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt – mög­lichst zum Schul­jahr 2009/2010 – die Ein­rich­tung eines Ganz­tags­schul­an­ge­bo­tes in Ange­bots­form für Grund­schu­len im Bereich der Gemein­de Graf­schaft zunächst an einem Stand­ort befür­wor­tet. Auf der Basis der vor­lie­gen­den Betreu­ungs­zah­len in der Betreu­en­den Grund­schu­le / Über­­­mi­t­­tags-betreu­ung soll­te danach der Stand­ort „Grund­schu­le Obe­re Graf­schaft“ in Gels­dorf die obers­te Prio­ri­tät erhal­ten. Die nächs­te Prio­ri­tät erhält wegen der zen­tra­len Lage und der bes­ten Infra­struk­tur­vor­aus­set­zun­gen die „Grund­schu­le St. Niko­laus“ in Rin­gen. Die­se Rei­hen­fol­ge war auch kla­res Ergeb­nis eines inten­si­ven Gesprä­chen, dass die Ver­tre­ter der CDU noch eini­ge Tage vor der Rats­sit­zung mit den Betrof­fe­nen – Schul­lei­tun­gen und Kol­le­gi­en, Eltern­ver­tre­tern sowie För­der­ver­ei­nen der Über­mit­tags­be­treu­ung – geführt hat­ten. Die Ver­wal­tung wird danach wei­ter beauf­tragt, in der genann­ten Rang­fol­ge nach­ein­an­der die Vor­aus­set­zun­gen an den Stand­or­ten Gels­dorf und Rin­gen dar­auf­hin zu unter­su­chen, wel­che bau­li­chen Maß­nah­men zur Umset­zung eines Ange­bots not­wen­dig sind, ins­be­son­de­re im Bereich der Bereit­stel­lung eines Spei­sen­rau­mes und eines Ruhe­rau­mes. Wich­tig für die Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten ist aber auch wei­ter­hin ein kla­res Bekennt­nis der Gemein­de zur wei­te­ren För­de­rung der bestehen­den Struk­tu­ren der Betreu­en­den Grund­schu­le / Über­mit­tags­be­treu­ung an den drei Grund-schu­l­­stan­d­or­­ten. Die­se Ange­bo­te ergän­zen durch ihre Fle­xi­bi­li­tät ein Ganz­tag­schul­an­ge­bot in idea­ler Wei­se. Die För­der­ver­ei­ne als Trä­ger die­ser Maß­nah­me sol­len wei­ter­hin in die­ser Auf­ga­be durch die Gemein­de unter­stützt wer­den. „Wir haben im Sin­ne der Kin­der damit eine weg­wei­sen­de Ent­schei­dung getrof­fen, die ein wei­te­res wich­ti­ges Merk­mal der Kin­­der- und Fami­li­en­freund­lich­keit unse­rer Gemein­de sein wird,“ bekräf­tigt Micha­el Schnei­der abschließend.