25. Mai 2007

Junge Union pro Atomkraft — JU-Energiegipfel im Westerwald ein voller Erfolg

Jüngst tra­fen sich zahl­rei­che Mit­glie­der der Jun­gen Uni­on aus den Kreis­ver­bän­den Ahr­wei­ler, Alten­kir­chen, Neu­wied und Wes­ter­wald in Bad Mari­en­berg (Wes­ter­wald­kreis). Das zwei­tä­gi­ge Semi­nar befass­te sich mit der deut­schen und rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Ener­gie­po­li­tik. Nach einer Begrü­ßung durch den Wes­ter­wäl­der JU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­den David Woll­we­ber folg­te eine span­nen­de Vor­stel­lung der Unter­neh­men KEVAG, Süwag und agrar­stick, die ihre Metho­den zu einer spar­sa­men Ener­gie­po­li­tik vor­stell­ten. Das beson­de­re Inter­es­se der Teil­neh­mer fan­den hier­bei die Wär­me­pum­pen der KEVAG sowie die Holz­pel­lets der Fir­ma agrar­stick. Den Prä­sen­ta­tio­nen der Unter­neh­men folg­te ein Vor­trag des rhein­­land-pfäl­­zi­­schen CDU-Lan­­des- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Chris­ti­an Bald­auf MdL, der die Zuhö­rer der vier Kreis­ver­bän­de über die zukünf­ti­gen ener­gie­po­li­ti­schen Pro­jek­te der Lan­­des-CDU infor­mier­te. Die­ser Rede folg­ten die Anspra­chen des Wes­ter­wäl­der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Ralf See­katz MdL sowie von Micha­el Radom­ski, dem ener­gie­po­li­ti­schen Spre­cher des JU-Bun­­­des­­ver­­­ban­­des. Nach die­sen Vor­trä­gen stie­gen die JU-Mit­­­glie­­der in die inhalt­li­che Arbeit ein. Zur Dis­kus­si­on stand ein Posi­ti­ons­pa­pier der vier Kreis­ver­bän­de mit dem Titel „Ver­ant­wor­tung und Weit­blick – Vor­aus­set­zun­gen für eine siche­re Ener­gie­ver­sor­gung im 21. Jahr­hun­dert“. Aus dem Kreis Ahr­wei­ler waren für die­se Sit­zung ange­reist der stell­ver­tre­ten­de JU-Lan­­des­­vor­­­si­t­­zen­­de Tors­ten Höck, der Ahr­wei­ler JU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schwarz sowie der Brohl­ta­ler JU-Vor­­­si­t­­zen­­de Ralf Klee­fuß. In ihrem Posi­ti­ons­pa­pier behan­del­ten die jun­gen Christ­de­mo­kra­ten alle die Ener­gie betref­fen­den The­men­fel­der, so etwa auch die För­de­rung der Wind‑, Was­­ser- und Solar­ener­gie. „Die Jun­ge Uni­on begrüßt aus­drück­lich rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien“, kom­men­tier­te der JU-Kreis­­vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schwarz die Bera­tun­gen des Posi­ti­ons­pa­piers, „aller­dings sind die­se neu­en Ener­gie­for­men zur Zeit noch nicht in der Lage, den Grund­en­er­gie­be­darf unse­rer Bevöl­ke­rung zu befrie­di­gen. Des­halb sind wir Deut­schen – genau wie unse­re Nach­bar­län­der – auch wei­ter­hin auf die Atom­kraft ange­wie­sen. Wenn es nach der voll­stän­di­gen Abschal­tung unse­rer Atom­mei­ler zu Eng­päs­sen in der Strom­ver­sor­gung kommt, wer­den auch SPD und Grü­ne leid­voll fest­stel­len, dass der Strom nicht ein­fach aus der Steck­do­se kommt.“ Neben einer aus­führ­li­chen Dis­kus­si­on zur Atom­kraft appel­lier­ten die vier JU-Kreis­­ver­­­bän­­de aller­dings auch an das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Bevöl­ke­rung. Die­se sei ganz beson­ders dazu auf­ge­for­dert, zukünf­tig mehr Ener­gie ein­zu­spa­ren. In die­ser Hin­sicht spra­chen sich Schwarz und Höck dazu aus, ener­gie­spa­ren­de Pro­duk­te, wie etwa die jüngst in Aus­tra­li­en ange­prie­se­nen Ener­gie­spar­lam­pen, in Deutsch­land zu sub­ven­tio­nie­ren. „Ein gesetz­li­ches Ver­bot von ener­gie­fres­sen­den Pro­duk­ten kommt in unse­rer frei­heit­li­chen Markt­wirt­schaft aller­dings nicht in Fra­ge“, war der Tenor aller anwe­sen­den JU-Akti­­ven. Das abschlie­ßen­de Fazit der Ahr­wei­ler JU-Mit­­­glie­­der war über­aus posi­tiv. „Mit unse­ren Ver­an­stal­tun­gen zur Demo­gra­phie und zur kom­mu­na­len Neu­glie­de­rung in Rhein­­land-Pfalz sowie mit die­sem gemein­sa­men Ener­gie­gip­fel zeigt die Jun­ge Uni­on im Kreis Ahr­wei­ler, dass sie genau die The­men anpackt, die für unse­re Gesell­scha