9. Okto­ber 2006

Endlich ein kompletter Autobahnanschluss für den Innovationpark Rheinland — CDU in Kreis und Gemeinde sieht jahrelangen Einsatz belohnt

Die CDU im Kreis Ahr­wei­ler und in der Gemein­de Graf­schaft begrüßt die Ent­schei­dung aus Mainz, dass der Auto­bahn­an­schluss des Inno­va­ti­ons­parks Rhein­land fer­tig gestellt wird. Der Vor­sit­zen­de der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on, Karl-Heinz Sund­hei­mer, sieht dar­in das größ­te Ver­mark­tungs­hin­der­nis der letz­ten Jah­re für die über­ört­li­chen Ansied­lungs­be­mü­hun­gen besei­tigt. „Die her­vor­ra­gen­den Stand­ort­qua­li­tä­ten die­ses Bonn-Ber­­lin-Aus­­­gleichs­­pro­­jekts kön­nen jetzt rich­tig zur Gel­tung kom­men,“ betont Sund­hei­mer. Micha­el Schnei­der, Kreis­tags­mit­glied und Graf­schaf­ter CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de, freut sich, dass nach jah­re­lan­gen Bemü­hun­gen sei­tens des Graf­schaf­ter Bür­ger­meis­ter Achim Juchem sowie von Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler der „gor­di­sche Kno­ten“ end­lich durch­schla­gen wer­den konn­te. Auch der Ein­satz der bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Wal­ter Wirz und Petra Els­ner habe sich aus­ge­zahlt. Bis­lang hat­te sich die die Lan­des­re­gie­rung auf den Stand­punkt gestellt, dass der Auto­bahn­schluss erst dann gebaut wird, wenn sich ein grö­ße­res Unter­neh­men mit zahl­rei­chen Arbeits­plät­zen ver­trag­lich an die Graf­schaft bin­det. „Nun­mehr ist die rich­ti­ge Ein­sicht, wie Wirt­schafts­för­de­rung funk­tio­niert, ein­ge­kehrt“, so Schnei­der, „dass man näm­lich ernst­haft mit grö­ße­ren Unter­neh­men nur dann ins Geschäft kom­men kann, wenn der Anschluss vor­her gesi­chert ist.“ Die Christ­de­mo­kra­ten in Kreis und Gemein­de sehen den jetzt ein­ge­schla­ge­nen Weg der Ver­mark­tung für den Inno­park als rich­tig und zukunfts­si­cher an. Die Gemein­de Graf­schaft habe seit Anfang 2005 die Ver­mark­tungs­be­mü­hun­gen unter erheb­li­chem Finanz- und Per­so­nal­ein­satz in der eige­nen Ver­wal­tung über­nom­men und schon sechs regio­na­le Ansied­lungs­er­fol­ge erzielt. Dar­über hin­aus ste­he der Kreis auch wei­ter­hin zu einer akti­ven För­de­rung des Pro­jek­tes, die CDU-Initia­­ti­­ve im Kreis­tag, für das Haus­halts­jahr 2007 einen Betrag von 100.000 Euro bereit­zu­stel­len, hel­fe kon­kret wei­ter. Schließ­lich arbei­ten Gemein­de und Kreis bei der über­ört­li­chen Ver­mark­tung eng zusam­men. „Eine Erfolgs­ga­ran­tie kann auch jetzt kei­ner abge­ben,“ so Sund­hei­mer und Schnei­der abschlie­ßend, „aber die Vorraus­set­zun­gen für grö­ße­re Ver­mark­tungs­er­fol­ge sind nun end­lich gegeben.“