19. Juni 2006

Gemeinderat verabschiedete Richtlinien für Kultur und Sport jetzt mit großer Mehrheit — CDU-Grafschaft hat Grundsätze der Vereinsförderung erarbeitet

Was bis­lang in der Gemein­de Graf­schaft ohne schrift­li­che Leit­li­ni­en und nur aus der eige­nen Übung des Kul­­tur- und Sport­aus­schus­ses sowie des Haupt­aus­schus­ses abzu­lei­ten war, hat nun ein schrift­li­che und ver­bind­li­che Form erlangt. Der Gemein­de­rat Graf­schaft ver­ab­schie­de­te jetzt mit brei­ter Mehr­heit „För­der­richt­li­ni­en für Kul­tur und Sport“, die ab sofort gel­ten. Die CDU-Graf­­schaft begrüßt dies ein­hel­lig, hat­te sie doch in mehr­mo­na­ti­ger Vor­ar­beit einen Ent­wurf der Richt­li­ni­en erar­bei­tet und zu Jah­res­be­ginn in die gemeind­li­chen Gre­mi­en ein­ge­bracht. Die Gemein­de för­dert Ver­ei­ne bereits seit eini­gen Jah­ren und dies zeigt die par­tei­über­grei­fen­de poli­ti­sche Prio­ri­tät für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment. Bis­lang und auch wei­ter­hin steht die För­de­rung von kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen in der Gemein­de Graf­schaft im Mit­tel­punkt, dazu auch inves­ti­ve Aus­ga­ben von Sport­ver­ei­nen für Gebäu­de und Gerät­schaf­ten. Neu ein­ge­bracht haben die Graf­schaf­ter Christ­de­mo­kra­ten die För­de­rung des Unter­halts von ver­eins­ei­ge­nen Gebäu­den — auch sol­che in lang­jäh­ri­ger Pacht. Damit will man nicht nur wie bis­lang Fuß­ball­ver­ei­ne, son­dern auch die bei­den Ten­nis­ver­ei­ne sowie die Sport­schüt­zen för­dern kön­nen. Im Rah­men des eben­falls von der CDU initi­ier­ten Sport­stät­ten­pro­gramms der Gemein­de Graf­schaft hat­te sich die­se neue Not­wen­dig­keit erge­ben. In die­sem Zusam­men­hang muss dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, so Micha­el Schnei­der, dass die Gemein­de allen Nicht-Spor­t­­ver­­ei­­nen ja die gemein­de­ei­ge­nen Gebäu­de – Alte Schu­len, Dorf­ge­mein­schafts­häu­ser, Mehr­zweck­hal­len – für ihre Akti­vi­tä­ten in den Orts­be­zir­ken zur Ver­fü­gung stellt. Inso­fern wer­de durch die neue Rege­lung nur eine bis­he­ri­ge Ungleich­be­hand­lung der Sport­ver­ei­ne besei­tigt. „Wir sind aber für die Zukunft offen,“ so der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de, „die Richt­li­ni­en dem tat­säch­li­chen Bedarf anzu­pas­sen.“ Dies gel­te für die­sen Teil­be­reich, aber auch ins­ge­samt. Der CDU-Vor­­­si­t­­zen­­de Micha­el Schnei­der bekräf­tigt in die­sem Zusam­men­hang, dass die neu­en Richt­li­ni­en nicht zusätz­li­che Büro­kra­tie und Regle­men­tie­rung, son­dern für alle Betei­lig­ten eine kla­re Richt­schnur sein sol­len. Vor allem soll in Zukunft eine Gleich­be­hand­lung aller Ver­ei­ne gewähr­leis­tet sein, denn die Richt­li­ni­en sind öffent­lich zugän­gig. „Wir set­zen die Zei­chen auf grün und legen als Gemein­de mit den Vor­schrif­ten dar, was alles geht!“, so Schneider.

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