23. August 2005

Überzogene Umweltanforderungen verhindern verträglichen Tourismus — Wilhelm Josef Sebastian MdB besuchte Sinzig

Zu einem Infor­ma­ti­ons­be­such kam jetzt CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Wil­helm Josef Sebas­ti­an nach Sin­zig. Bür­ger­meis­ter Wolf­gag Kro­e­ger emp­fing ihn dabei gemein­sam mit dem CDU-Stadt­­­ver­­­band­s­­vor­­­si­t­­zen­­den Tors­ten Höck und dem Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der Christ­de­mo­kra­ten im Stadt­rat, Mar­kus Schlag­wein, zu einem Orts­ter­min am Wohn­mo­bil­ha­fen in Bad Boden­dorf. Die­ses erfolg­rei­che Ange­bot lockt an jedem Wochen­en­de bis zu 40 Wohn­mo­bil­cam­per in den Kur­ort. Auf der Hand liegt es daher, dass man hier sei­tens der Stadt Sin­zig eine Erwei­te­rung ins Auge fasst. Lei­der macht bringt hier eine sach­lich nicht gerecht­fer­tig­te FFH-Flä­chen­­mel­­dung im mög­li­chen Erwei­te­rungs­be­reich Sand ins Getrie­be, wie der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te fest­stell­te. „Offen­bar ideo­lo­gisch fehl­ge­lei­te­te Lan­des­be­hör­den in Rhein­­land-Pfalz ver­hin­dern gemein­sam mit Brüs­se­ler Büro­kra­ten die Ent­wick­lung vor Ort“. Sebas­ti­an, sei­nes Zei­chens auch Mit­glied im Tou­­ris­­mus-Aus­­­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges, zeig­te sich ent­täuscht, dass mit dem Wohn­mo­bil­tou­ris­mus eine wirk­lich natur­ver­träg­li­che Form des Frem­den­ver­kehrs durch sol­che völ­lig über­zo­ge­ne Anfor­de­run­gen beein­träch­tigt wer­de. Nach der Regie­rungs­über­nah­me in Ber­lin wer­de eine uni­ons­ge­führ­te Bun­des­re­gie­rung dafür sor­gen, dass eine Umset­zung von EU-Rich­t­­li­­ni­en nur noch ein zu eins erfol­ge und nicht mehr durch grü­ne Ideo­lo­gen wei­ter drauf­ge­sat­telt wer­de, so Sebas­ti­an abschließend.