24. Juni 2005

CDU-Kreisspitze besuchte Feuerwehrhaus in Grafschaft-Gelsdorf — Vorbildliche Eigenleistungen vor Ort

Beein­druckt zeig­ten sich die Mit­glie­der der CDU-Kreis­­tags­­­frak­­ti­on und des Kreis­vor­stan­des bei ihrem Besuch des Feu­er­wehr­hau­ses in Graf­­schaft-Gel­s­­dorf. Land­rat Dr. Jür­gen Pföh­ler, Par­tei­chef Gui­do Ernst MdL, Spit­zen­kan­di­dat Wil­helm Joa­ef Sebas­ti­an MdB sowie Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Karl-Heinz Sund­hei­mer waren mit den ande­ren Christ­de­mo­kra­ten auf Ein­la­dung des CDU-Bür­­ger­­meis­­ter­­kan­­di­­da­­ten Achim Juchem und dem Spit­zen­kan­di­da­ten der Graf­schaf­ter CDU für den Kreis­tag, Micha­el Schnei­der, gekom­men. Auch Bür­ger­meis­ter Hubert Kol­ven­bach begrüß­te die Gäs­te von der Kreis­ebe­ne. Bür­ger­meis­ter Kol­ven­bach im Gespräch mit Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Achim Juchem. Ein maß­geb­li­cher Anteil des Gesamt­pro­jek­tes – rech­ne­risch über ein Vier­tel – im Volu­men von etwa 575.000 Euro wur­de dort in Eigen­leis­tung der Dorf­ge­mein­schaft bewäl­tigt. Ins­be­son­de­re die Lösch­grup­pe der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr sowie der För­der­ver­ein von Wehr und Tam­bour­corps schaff­te über Jah­re an dem kom­bi­nier­ten Feu­er­­wehr- und Mehr­zweck­ge­bäu­de. Orts­vor­ste­her Her­­mann-Josef Lin­den beton­te dann auch bei sei­ner Vor­stel­lung des Gebäu­des die­ses Enga­ge­ment. Zuletzt konn­te auch der Vor­platz des Gebäu­des aus­schließ­lich in Eigen­leis­tung gepflas­tert wer­den, so daß in die­sen Tagen auch der von der CDU bean­trag­te Ver­kehrs­übungs­platz end­gül­tig ein­ge­rich­tet wer­den kann. Seit Antrag­stel­lung der Gemein­de für die Lan­des­zu­schüs­se im Jahr 1997 sind bis zur Fer­tig­stel­lung nun über sechs Jah­re ver­gan­gen. Eine War­te­zeit, die sich für den über 1.500 Ein­woh­ner zäh­len­den Ort gelohnt hat, denn neben der Feu­er­wehr fin­den die Orts­ver­ei­ne Räu­me zur Gestal­tung des Dorf­le­bens vor, eben­so wie die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für ihre grö­ße­ren Fes­te wie Hoch­zei­ten oder Geburts­ta­ge. Gemein­sam beton­te man vor Ort, daß die Erhal­tung der dörf­li­chen, dezen­tra­len Struk­tur mit der Schaf­fung von Dorf­ge­mein­schafts­häu­sern nur gelin­gen kann, wenn die­se Ein­rich­tun­gen vor Ort mit­ge­tra­gen und durch Eigen­leis­tun­gen mit­ge­stal­tet wer­den. The­ma­ti­siert wur­de auch die Pro­ble­ma­tik der Kos­ten­de­ckung der Dorf­ge­mein­schafts­häu­ser im Rah­men des Gemein­de­haus­halts­rechts. Micha­el Schnei­der warn­te dabei davor, die Dorf­ge­mein­schafts­häu­ser zukünf­tig als kos­ten­de­cken­de Ein­rich­tun­gen zu betrach­ten. Dies wür­de dazu füh­ren, daß die Raum­mie­ten in uner­schwing­li­che Höhen stei­gen und sämt­li­che ehren­amt­li­che Trä­ger­ge­mein­schaf­ten in der Graf­schaft ihre Tätig­keit ein­stel­len wür­den. Eine ver­meint­li­che Ein­spa­rung für den Gemein­de­haus­halt wür­de als Schuß nach hin­ten los­ge­hen, denn Unter­halt und Ver­wal­tung der Gebäu­de müss­ten dann von der Ver­wal­tung wahr­genommen wer­den. Die nach der Schluß­ab­rech­nung ver­blie­be­nen Rest­mit­tel sol­len nach dem Wil­len der CDU-Gemein­­de­­rats­­frak­­ti­on für wei­te­re Maß­nah­men in Gels­dorf ver­füg­bar blei­ben. So wer­den noch Lager­mög­lich­kei­ten für Tische und Stüh­le benö­tigt, auch eine wei­te­re Raum­ab­tren­nung im gro­ßen Mehr­zweck­saal wird favorisiert.