29. Mai 2005

Vertreter der CDU-Grafschaft besichtigen neuen Lantershofener Ballfangzaun — Dialog zwischen Politik und Vereinen beim Sportstättenkonzept beibehalten

Zu einem Mei­nungs­aus­tausch am Sport­platz Lan­ters­ho­fen tra­fen sich jetzt Ver­tre­ter der CDU-Graf­­schaft und des VfB Lan­ters­ho­fen. Anlass war die jüngst erfolg­te Fer­tig­stel­lung des neu­en Ball­fang­zau­nes am dor­ti­gen Sport­platz als ers­te Maß­nah­me des von den Christ­de­mo­kra­ten bean­trag­ten und von allen Frak­tio­nen getra­ge­nen Sport­stät­ten­pro­gram­mes in der Gemein­de. Die Maß­nah­me, die die Gemein­de mit über 30.000 Euro allein finan­zier­te, wur­de in einer mas­si­ven Metall­bau­wei­se aus­ge­führt, sechs Meter hoch ist der Zaun an bei­den Stirn­sei­ten des Plat­zes, vier Meter an einer der bei­den Längs­sei­ten. Der kürz­lich wie­der gewähl­te Vor­sit­zen­de des VfB Lan­ters­ho­fen, Eber­hard Val­der, sowie sei­ne Vor­stands­kol­le­gen zeig­ten sich vor Ort mehr als zufrie­den mit der neu­en Anla­ge, die in jeg­li­cher Wei­se den Vor­stel­lun­gen des Ver­eins ent­spre­che. Ihr Dank galt der Gemein­de und den poli­ti­schen Gre­mi­en. Für die CDU waren Par­tei­chef Micha­el Schnei­der, sein Stell­ver­tre­ter Rein­hard Schwarz, der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Die­ter Sei­werth sowie der 1. Bei­geord­ne­te Her­­mann-Josef Lin­den der glei­chen Mei­nung und zeig­ten sich erfreut, dass nach Jah­ren der kon­zep­tio­nel­len und pla­ne­ri­schen Vor­ar­beit beim Sport­stät­ten­kon­zept jetzt ein ers­tes posi­ti­ves Ergeb­nis vor­zeig­bar sei. Dies ent­spre­che im Übri­gen der Prio­ri­tät, die die Graf­schaf­ter Fuß­ball­ver­ei­ne unter­ein­an­der mehr­mals bespro­chen hat­ten. Einig war man sich bei der Besich­ti­gung des Plat­zes in Lan­ters­ho­fen, des­sen Zustand als sehr gut zu bezeich­nen ist, dass nun­mehr der dau­ern­den Pfle­ge grö­ße­re Auf­merk­sam­keit zu wid­men sei. Ver­deut­licht wur­de dies an der seit eini­ger Zeit defek­ten Bereg­nungs­an­la­ge, die einer Über­ho­lung bedarf. „Wenn wir vie­le hun­ter­tau­send Euro in die Sanie­rung der Graf­schaf­ter Sport­stät­ten ste­cken,“ so Schnei­der und Sei­werth, „müs­sen wir als Gemein­de und Ver­ei­ne gemein­sam ver­stärkt dar­auf ach­ten, dass die Anla­gen auch gewar­tet und gepflegt wer­den.“ Die Ver­tre­ter von VfB und CDU bespra­chen anschlie­ßend im ver­eins­ei­ge­nen Sport­heim die Not­wen­dig­keit sowie die Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten von ver­schie­de­nen klei­ne­ren Maß­nah­men im und rund um das in Con­tai­ner­bau­wei­se erstell­te Gebäu­de. Wich­tig ist nach Auf­fas­sung der CDU-Ver­­­tre­­ter, auch zukünf­tig die Inter­es­sen aller Ver­ei­ne und ört­li­chen Berei­che der Gemein­de abzu­ar­bei­ten, ohne dass jedoch das „Kirch­turms­den­ken“ oder das „Gieß­kan­nen­prin­zip“ die Ober­hand gewin­nen. Nach Mei­nung der Christ­de­mo­kra­ten in der Gemein­de soll­te die Einig­keit bei den Sport­ver­ei­nen auch wei­ter­hin von einer eben­sol­chen Über­ein­stim­mung in den Gre­mi­en der Gemein­de Graf­schaft getra­gen wer­den. Die CDU ist daher über­zeugt, dass die Frak­tio­nen des Gemein­de­ra­tes bei den poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen der nächs­ten Wochen und Mona­ten gemein­sam am glei­chen Strang und in eine Rich­tung zie­hen wer­den. Auf der Tages­ord­nung ste­hen dabei unter ande­rem die Fra­ge, in wel­cher Bau­aus­füh­rung die Gene­ral­sa­nie­rung der Anla­ge in Lei­mers­dorf in die­sem Jahr ange­gan­gen wird sowie der Abschluss eines Pacht­ver­tra­ges mit dem